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FAQs - Häufig gestellte Fragen

Allgemein

Warum verwenden Sie überall das Bergsteigermotiv?

Weil wir uns mit dem Gedankengut dieser Menschengruppe identifizieren und hier idealerweise die Werte und Vorstellungen, wie beispielsweise Zielstrebigkeit, Vertrauen, Zuverlässigkeit und Mut unserer Firmenphilosophie entsprechen.

Was ist Zertifizierung?

Zertifizierungen - Unser Wissen und unsere Erfahrung auf dem Gebiet des industriellen Schornstein- und Feuerfestbaus garantiert eine einwandfreie Ausführung. Hierzu hat unser Unternehmen die entsprechenden Zertifizierungen von unabhängigen Sachverständigen erhalten, z.B. DIN EN ISO 9001, SCC-Arbeitsschutzmanagement uneingeschränkt, WHG Wasserhaushaltsgesetz § 13, Kleiner Schweißeignungsnachweis für die Herstellerqualifikation für Schweißen von Stahlbauten nach DIN 18800

Was ist Prä-Qualifizierung?

Präqualifikation - Die Präqualifikation Bau ist für Bauunternehmen vorgesehen, die sich für Bauleistungen öffentlicher Auftraggeber bewerben.
Im sogenannten Präqualifikationsverfahren wird die Eignung als bundesweit einheitliches System für den auftragsunabhängigen Nachweis von Fachkunde und Leistungsfähigkeit geprüft. Dies stellt für Unternehmen keine neuen Anforderungen dar. Die Unternehmen bekommen lediglich die Möglichkeit, die in § 8 VOB/A geforderten Nachweise gegenüber der PQ-Stelle auftragsunabhängig zu erbringen, d. h., mit der Präqualifikation entfällt der Einzelnachweis.

Was kostet ein Sanierungs- bzw. Reparaturangebot?

Ein Sanierungs- bzw. Reparaturangebot ist für den Kunden in der Regel nicht mit Kosten verbunden. Ausnahme sind die Erarbeitung von Leistungsverzeichnissen und perspektivische Ausschreibungen auf Basis HOAI.

Wie hoch ist ihr Stundensatz?

Der Stundensatz unseres Unternehmens richtet sich nach der Art, dem Ort und der Dauer der Ausführung. Zu beachten sind dabei zu zahlende Zuschläge für auswärtige Beschäftigung, Erschwernisse, Arbeiten unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Höhenarbeiten. Ein allgemeiner Stundensatz ausschließlich für nicht vorhersehbare Arbeiten in allen Gewerken wird ihnen für das jeweilige Projekt kalkuliert.

Vor-Ort-Termin - kostet das schon was?

Ein erster Vor-Ort-Termin unserer Ingenieure zur Beratung einer Industrieschornsteinanlage, Industrieprozessofenanlage oder Funkstation ist für Sie als Kunde in der Regel kostenfrei. Es sei denn, dass ein größerer Aufwand betrieben werden muss oder Sie ein Gutachten oder eine Befahrung bzw. Begehung wünschen. Üblicherweise wird dies aber vor einem Ausführungstermin als Angebot zugesandt.

Schornsteinbau

Was sind Sicherheitseinrichtungen?

Als Sicherheitseinrichtungen bezeichnet man bei freistehenden Schornsteinen Steigschutzschienen oder Leitern sowie umlaufende Schienen, in denen Schlitten laufen, an die sich derjenige sichern kann, der die Anlagen begeht oder bearbeitet. Diese Einrichtungen schützen vor Absturz. Die Schlitten haben Sicherheitseinrichtungen, die bei Zug sofort arretieren und einen Absturz verhindern. Mit dem Auffanggurt hakt man sich in die Schlitten ein. Es wird unterschieden nach Steigschutzeinrichtungen mit Führungsschiene oder mit Drahtseilführung sowie den dazugehörigen mitlaufenden Auffanggeräten bzw. Schlitten.

Bieten Sie auch Standsicherheitsnachweise an?

Standsicherheitsnachweise sind statische Überprüfungen der Stabilität eines Industrieschornsteines. Dabei werden Methoden der Baustatik, der Technischen Mechanik und Dynamik oder der Geotechnik eingesetzt.
Ziel soll es sein, die Standfestigkeit des Bauwerkes ausreichend zu prüfen, um gegebenenfalls zusätzliche Lastaufnahmen am Bauwerk, z. B. Montage weiterer Antennentragkonstruktionen oder Bühnen aufnehmen zu können.

Abbruch - da brauchen wir keine teure Spezialfirma?!

Der Abbruch von Industrieschornsteinen stellt sowohl ingenieurtechnisch als auch ausrüstungsseitig hohe Anforderungen an das Abbruchunternehmen. Es müssen gemäß den gesetzlichen Forderungen und einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften im Vorfeld  Abbruchtechnologien erarbeitet werden. Gleichzeitig ist eine umfangreiche Gefährdungsbeurteilung erforderlich.
Für den manuellen Abbruch von Industrieschornsteinen sind speziell zugelassene Konsol- und Schutzgerüste zu verwenden. Bei der Entsorgung des Abbruchmaterials sind bestehende Umweltschutzbestimmungen zu beachten (Kontaminationsanalyse, getrennter Ausbruch von Schaft- und Futtermauerwerk bei Massivbauschornsteinen, fachgerechter Entsorgungsnachweis).
Aus den genannten Gründen raten wir als Spezialbaufirma jedem Kunden ab, nicht befähigte oder unerfahrene Unternehmen zu beauftragen.

Feuerfestbau

Welche Referenzen haben Sie auf diesem Gebiet?

Referenzobjekte, die unsere Fachkompetenz nachweisen, können auf Anfrage versendet werden.

Welche Zustellungsvarianten bieten Sie?

Zustellungsvarianten von Industrieprozessöfen sind sehr unterschiedlich. Entscheidend ist eine optimale
Auswahl unter Berücksichtigung des Kosten-Leistungs-Verhältnisses. Unser Unternehmen arbeitet hier herstellerunabhängig und kann so die optimalen Varianten ermitteln. Aufgrund von langjährigen Erfahrungswerten sind bei Kenntnis der Anlagenfahrweise bereits erfolgreich praktizierte Zustelltechnologien oftmals übertragbar.

Welche Art von Dienstleistungen üben Sie aus?

Neubau, Reparatur und Abbruch von Industriefeuerungsanlagen jeglicher Art in den Sparten der Eisenmetallurgie, Nichteisenmetallurgie, chemischen Industrie, Holzindustrie, Energieanlagen, Heizwerke etc.

Welche Technologien wenden Sie an?

Maurerarbeiten, Betonarbeiten, Torkretieren und Spritzen, Stampfen, Faserzustellung

Wie weit reicht Ihr Einsatzgebiet?

Wir arbeiten weltweit. 

Welche Arbeitskräfte bringen Sie zum Einsatz?

Wir arbeiten mit eigenem, qualifiziertem Personal und bilden kontinuierlich Nachwuchskräfte aus.

In welchem Arbeitsrhythmus arbeiten Sie?

Je nach Bedarf 1-, 2- oder 3-schichtig auch an Sonn- und Feiertagen.

Welches Material bringen Sie zum Einsatz?

Wir sind unabhängig und entscheiden uns für das optimale Material je nach Anwendungsfall.

Welche Nebengewerke werden noch durch Sie selbst erbracht?

Eigener Schalungsbau, Stahlbau und Schweißbetrieb.

Arbeiten Sie mit eigener Technik?

Wir arbeiten aufgrund unseres Profils mit Spezialmaschinen aus dem eigenen Bestand. Innerhalb der Schüller Holding Gruppe beziehen wir aber auch ständig selbst neu entwickelte Maschinen und Geräte. Zum Einsatz kommen eigene Zwangsmischer, Torkretier-Anlagen, Jet-Spritzgeräte, Förderbänder, Abbruchtechnik, Schweißtechnik, Spezialabbruchbagger, Fuhrpark, Holzbearbeitungsmaschinen, Steinsägen, Fräsen etc.

Wie schnell können Sie in der Regel bei Anlagenschaden reagieren?

Aufgrund unseres Holdingverbundes sind wir in der Lage kurzfristig zu helfen:

- Schadensbegutachtung je nach Zustand der Anlage durch Fachpersonal innerhalb von 24 Stunden.
- Reparatur je nach Verfügbarkeit des Materials innerhalb von 48 Stunden.

Arbeiten Sie auch nur als Dienstleister?

Auf Wunsch sind wir auch nur als Dienstleister tätig, das erforderliche Material kann dann bauseits durch den Auftraggeber bereitgestellt werden.

Funknetzbau

Was sind Sendemasten?

Sendemasten sind freistehende oder abgespannte Konstruktionen und dienen als Antennenträger. Wir unterscheiden Sendemasten aus Stahlgitterkonstruktionen, Schleuderbetonmasten sowie  alle Arten von Türmen, Schornsteinen, Windkraftanlagen, Silos und Tanks.

Was ist eine BTB?

Eine bautechnische Begehung des Standortes, bei der alle technischen Daten aufgemessen werden. Dies dient als Grundlage für eine anschließend zu erstellende Planung.

Projektgeschäft

Was verstehen Sie unter einem Projektgeschäft?

Lesen Sie mehr unter Projektgeschäft.

Lohnt sich das bei mir?

Ob es sich lohnt - das stellen wir gern für Sie fest. In einer umfangreichen Analyse erarbeiten wir eine mögliche Effizienzsteigerungsprognose.

Was muss ich machen?

Wir können ein Erstgespräch vereinbaren, bei dem wir Ihre Anlagen besichtigen und bei Ihnen die entsprechenden Daten aufnehmen. Sollte ein Potential gegeben sein, so werden wir Ihnen einen auf Sie zugeschnittenen Fragebogen zusenden, den Sie ausfüllen können, um uns alle nötigen Berechnungsgrundlagen zu liefern. Nach Eingang und Auswertung des Fragebogens bei uns, teilen wir Ihnen mit, ob eine Analyse durchgeführt wird.

Welche Leistungen übernehmen Sie?

Traditionell übernehmen wir alle feuerfesten  Zustellarbeiten entweder mit oder ohne Materiallieferung. Wir können bei der maschinellen und gerätetechnischen Ausstattung sowie bei sämtlichen Logistikaufgaben assistieren oder aber diese auch komplett übernehmen. In der Hauptsache sehen wir uns als Partner, der unseren Kunden stark macht und wettbewerbsfähig hält. Damit haben wir ein gemeinsames Ziel und eine Zukunft.

Was ist Ratenabrechnung?

Als visionäres Unternehmen sind wir auch bereit, mit Ihnen zusammen Risiken zu übernehmen. Das geht soweit, dass wir eine Ratenabrechnung mit Ihnen vereinbaren, die auf den tatsächlichen Produktionszahlen basiert. Dies bedeutet, wir sind von Ihnen und Ihrer Produktionsleistung abhängig und werden entsprechend entlohnt.

Inspektion

Muss ich meinen Hausschornstein auch prüfen lassen?

Der Hausschornstein gehört zu einer Abgasanlage. Diese leitet in Heizungsanlagen oder Feuerstätten entstehende Abgase über die geschützte Baukonstruktion ab.
Gesetzlich vorgeschrieben ist die jährliche Überprüfung durch den Schornsteinfeger, die sogenannte „Abgaswegeprüfung“ sowie die „Emissionsschutzmessung“.
Als Grundlage für diese Gesetzlichkeiten ist eine Überprüfung des Hausschornsteines inkl. des Schornsteinkopfes unumgänglich.

Prüfen Sie auch unsere Rauchgaskanäle, die zu den Kesseln führen?

Unsere Fachinspekteure überprüfen bei einer Schornsteinwartung auch die abführenden und zuführenden Abgasleitungssysteme, vorausgesetzt deren Zugänglichkeit ist am Tag der Inspektion gesichert.

Prüfen Sie Steigeinrichtungen, Abspannseile, Blitzschutz, Wandstärke?

Lesen Sie mehr im Schornsteinbau-Inspektionen

Was beinhaltet die Inspektion?

Inspektion und  Begutachtung werden nach DIN 1056 bzw. DIN EN 13084 an Schornsteinen aus Beton und Mauerwerk wie nach DIN 4133 bzw. DIN EN 13084 an Stahlschornsteinen durchgeführt. Es wird die Sichtkontrolle der Steigschutzeinrichtung nach den Unfallverhütungs-, BG- bzw. Vorschriften der Hersteller dieser Anlagen vorgenommen.
Gleichzeitig wird die Persönliche Schutzausrüstung, falls vorhanden, geprüft.
Optional werden Innenbefahrungen zur Kontrolle der rauchgasführenden Rohre mittels Kran-, Kletter- oder Kameratechnik angeboten.
Ebenfalls kann eine Blitzschutzmessung nach DIN EN 62305-3 durchgeführt werden.
Bei Stahlschornsteinen können optional Restquerschnitt- und  Schichtdickenmessungen der Korrosionsbeschichtungen durchgeführt werden.
Stahlbetonschornsteine werden auf Karbonatisierung, Bewehrungsschäden geprüft, die Standsicherheit kann durch Entnahme von Bohrkernen und späteren Materialprüfungen kontrolliert werden.
Im sogenannten Inspektionsbericht wird der Bauwerkszustand schriftlich festgehalten und Sanierungs- bzw. Instandsetzungsempfehlungen vorgeschlagen.

Was bedeutet Außerbetriebnahme des Schornsteins während der Inspektion?

Eine Außerbetriebnahme des Schornsteines während der Inspektion ist bei Innenbefahrung mittels Kran bzw. Kamera unumgänglich, kann aber in der Regel meist auf wenige Stunden reduziert werden.
Bei Inspektionen vom Steigeisengang ist bei einer notwendigen Kontrolle im Mündungsbereich ggf. die Fahrweise zu drosseln, damit eine gefahrlose Besichtigung für den Sachkundigen möglich wird.

Reichen auch Steigeisen aus?

In den Regeln für Sicherheits- und Gesundheitsschutz beim Turm- und Schornsteinbau (BGI 778) wird im Abschnitt 4.5.2.2. gefordert (die entsprechende Unterlage kann Ihnen im Bedarfsfall zugesendet werden), dass Steigeisen- und Steigleitergänge an turmartigen baulichen Anlagen in Massivbauart mit Steigschutzeinrichtungen ausgerüstet sein müssen.
In der BGV D 36 - Leitern und Tritte - gemäß DIN 18799-3 und in der BGI 691 „Regeln für das Nachrüsten von Steigeisen- und Steigleitergängen mit Steigschutzeinrichtungen an Schornsteinen“ werden Möglichkeiten aufgezeigt, auf welche Art und Weise Steiggänge aus- und nachgerüstet werden können.

Warum kann das nicht auch der Schornsteinfeger machen?

Die Europäischen Normen machen in ihrer EN 13084-1 freistehende Schornsteine, Teil 1 Allgemeine Anforderungen zu Inspektion und Instandhaltung eindeutige Aussagen:
Darin ist festgelegt, dass Schornsteine in regelmäßigen Abständen von einem Fachmann überprüft werden müssen. Diese Abstände zwischen zwei Überprüfungen sollten möglichst nicht länger als zwei Jahre betragen. Es ist ein schriftliches Protokoll mit Empfehlungen für Instandhaltung und Reparaturen auszuführen. Dabei sollten nur Sachkundige eingesetzt werden, die auf Grund ihrer fachlichen Ausbildung und Erfahrung einschlägige Kenntnisse auf dem Gebiet des Industrieschornsteinbaus haben und mit den Vorschriften hinreichend vertraut sind, um den betriebssicheren Zustand von Industrieschornsteinen beurteilen zu können.
Das Aufgabengebiet eines Schornsteinfegers umfasst normalerweise diese fachlichen Voraussetzungen und Erfahrungen nicht.

Der Schornstein ist doch inaktiv, da muss doch nichts gemacht werden?!

Die Verkehrssicherungspflicht eines Eigentümers bzw. Betreibers von Schornsteinen ist im Rahmen der gültigen versicherungstechnischen Vorschriften bei Gebäuden aller Art, d. h. auch bei turmartigen Bauwerken (Industrieschornsteine) einzuhalten.
Bei einem inaktiven Schornstein kann es durch Witterungseinflüsse zu Beschädigungen verschiedenster Art kommen. Bei fehlender Konservierung und Belüftung besteht Versottungsgefahr, die auch einen inaktiven Schornstein zu einem Sicherheitsrisiko werden lässt.
Demzufolge ist eine turnusmäßige Begutachtung zur Einhaltung dieser Pflicht unumgänglich. Der entstehende Inspektionsbericht ist eine Tagesaufnahme des Bauzustandes, die dem Eigentümer/Betreiber Empfehlungen für die Instandhaltung und Reparaturen gibt.
Es liegt ausschließlich am Eigentümer oder Betreiber diese Maßnahmen umzusetzen.

Der Schornstein steht schon seit Jahren so da, warum fällt Ihnen das heute ein?

Wir sehen als Fachunternehmen es als Pflicht an, Sie auf die Notwendigkeit der regelmäßigen Überprüfung Ihres turmartigen Bauwerkes (z. B. Industrieschornstein) aufmerksam zu machen.
Die Abstände von Sachkundigen Prüfungen sollten möglichst nicht mehr als zwei Jahre betragen. Ein schriftliches Protokoll bzw. der sogenannte Inspektionsbericht spricht Empfehlungen für Instandhaltungen und Reparaturen Ihnen gegenüber aus. Damit kommen Sie Ihrer Verkehrssicherungspflicht als Eigentümer oder Betreiber der baulichen Anlage nach.
Es ist ausschließlich Ihre Entscheidung, die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten bzw. zu beauftragen.